Hufrehe (Laminitis)

Hufrehe ist eine der am meisten gefürchteten Pferdekrankheiten. Sie betrifft den Gesamtorganismus des Pferdes und entwickelt sich als Entzündung der Huflederhaut. Im Verlauf der Entzündungsprozesse kommt es zur teilweisen oder völligen Ablösung der Huflederhaut von der Hornkapsel.

Der Mechanismus zur genauen Auslösung einer Hufrehe ist immer noch nicht bekannt.

Die Hauptfaktoren im Zusammenhang mit der Krankheit sind Stoffwechselstörungen im Körper des Tieres, die die periphere Vasokonstriktion der Blutgefäße des Hufs fördern.


Die häufigsten Ursachen sind:

  • Unsachgemäße Fütterung mit überschüssigen Kohlenhydraten (Getreide)

  • Endotoxämie (Ansammlung von Toxinen)

  • Erkrankungen des Verdauungssystems (Koliksyndrom, obstruktive Prozesse usw.)

  • Überlastung in einem einzelnen Fuß

  • Fettleibigkeit, Übergewicht

  • Hypothyreose

  • Cushing-Syndrom

  • Unangemessene Verabreichung einiger Medikamente wie Kortikosteroide

  • Körperliche Aktivitäten auf sehr harten Böden

  • Kalte Bäder nach dem Training

  • Saufen von kaltem Wasser nach körperlicher Betätigung


Bei plötzlich auftretender Lahmheit soll man unbedingt auf diese Symptome achten:

  • Anzeige von Schmerzen bei engen Wendungen

  • gestörter Allgemeinzustand aufgrund sehr starker Schmerzen

  • Schweißausbruch, Muskelzittern

  • erhöhte Pulsfrequenz, erhöhte Atemfrequenz und eventuell erhöhte Körpertemperatur

  • Die Hinterbeine werden mit dem Körpergewicht belastet und die Vorderbeine "gestreckt"

  • Häufiges Liegen

  • Pantoffeln-Gang

  • Erkrankte Hufe sind wärmer als die gesunden

  • Stark pulsierende Zehenarterien im Bereich des Fesselkopfes

  • Abgeschlagenheit


Wie kannst Du deinem Pferd helfen, wenn du die Symptome feststellst:

  • Umgehend den Tierarzt kontaktieren. Durch ein Röntgenbild kann die Diagnostik gestellt werden.

  • Sofort mit Eis kühlen. Es ist sehr wichtig, bei akuter Hufrehe, den Huf in den ersten 3 Tage "rund um die Uhr" mit Eiswürfeln zu versorgen.

  • Der Tierarzt wird wahrscheinlich Schmerzmittel, Blutverdünner und entzündungshemmende Mittel verschreiben.

Bei einer akuten Hufrehe ist schnelles Handeln sehr wichtig - vor allen bei Sportpferden. Wenn die Laminitis nach 72 Stunden nicht in den Griff bekommt wird, kann es das Ende der Karriere sein und in manchen Fällen sogar zum Tod des Tieres führen.



Aber die gefürchtete Hufrehe bedeutet seit langem kein Todesurteil mehr für das Pferd.

Von der akuten bis zur chronischen Phase gibt es wirksame Behandlungen, die die systemische Erholung der Huflederhaut und das Wachstum neuer, gesunder Hufe ermöglichen.


Die Bioresonanz ist eine der Therapien, auf der der Erfolg dieser Behandlungen beruht. Diese sanfte Methode ist wirkungsvoll und stressfrei für das Tier.


Zusätzlich braucht das Pferd gute Pfleger des täglichen Umgangs, einen bewussten und zuversichtlichen Besitzer und vor allem viel Liebe und Zuneigung.

Nur so wird dem Patienten das Gefühl von positiver Energie und Sinnfindung gegeben, um gegen diese Krankheit zu kämpfen.

Es ist kein einfacher Kampf, braucht Zeit, Geduld und Ausdauer. Aber es ist immens lohnend.

1 Ansicht

"Die Bioresonanz Methode sind ebenso wie alle anderen ganzheitlichen Therapien, schulmedizinische nicht anerkannt.